Die ganze Welt redet vom “Wunder von Córdoba” oder dem “Schmach von Córdoba”. Doch was war da? Hier ein bisschen Fussballgeschichte erklärt.
Vorweg, der heutige Trainer Josef Hickersberger spielte damals für Österreich. Heute, fast auf den Tag genau 30 Jahre später, kann es ein neues “Cordoba” – das Wunder von Wien – geben. (Ich glaube es ja nicht).
Die Fussball Weltmeisterschaft 1978 fand in Argentinien statt, dieses Spiel in der Stadt Córdoba. Österreich hatte sich nur Gott weiss wie qualifiziert. Nach dem Überstehen der Vorrunde gegen starke Gegner wie Spanien (2:1 Sieg), Schweden (1:0) und Brasilien (0:1 Niederlage) wurde Österreich Gruppensieger.
In der Zwischenrunde traf Österreich auf die Gruppenzweiten Deutschland, Niederlande und Italien. Beim Spiel gegen Deutschland schoß Hans Krankl ein spätes Tor zum 3:2. Österreich siegte und das Spiel ging in die österreichischen Fussballanalen ein. Deutschland war draußen und konnte nicht mehr ins Finale einziehen.
Der österreichische Radioreporter Edi Finger wurde durch seine Moderation weltberühmt “I wear narrisch!” brüllte er damals ins Mikrofon. “Und jetzt ist auuus! Ende! Schluss! Vorbei! Aus! Deutschland geschlagen!”.
Und so spielten die Mannschaften:
Österreich, ausführliche Infos hier.
Friedl Koncilia (Trikotnummer eins)
Robert Sara (2)
Erich Obermayer (3)
Bruno Pezzey (5)
Heinrich Strasser (14)
Herbert Prohaska (8)
Willy Kreuz (10)
Edi Krieger (12)
Josef Hickersberger (7)
Walter Schachner (18)
Hans Krankl (9)
Franz Oberacher (17)
Deutschland:
Sepp Maier im Tor
Abwehr: Kaltz, Dietz, Rüssmann, Vogts
Mittelfeld: Hölzenbein, Beer, Bonhof
Sturm: Rummenigge, Dieter Müller, Abramczik
Das war die Torfolge:
0:1 Rummenigge (19.Spielminute)
1:1 Vogts (Eigentor, 59.Minute)
2:1 Krankl (66.Minute)
2:2 Hölzenbein (68.Minute)
3:2 Krankl (87.Minute)